Hotels verstärken die SARS-Verhütung
 

Von Zan Jifang

Beijings Hotels mit Auslandskapital haben, obwohl sie unter dem jüngsten SARS-Ausbruch stark zu leiden gehabt haben, da ausländische Besucher in Scharen das Land verlassen und ihre Reisen abgesagt haben, um der Krankheit zu entkommen, ihre Ausgaben für bessere Krankheitskontrolleinrichtungen aufgestockt.

Die meisten ausländischen Reisegruppen und internationalen Konferenzen haben ihre Buchungen ebenfalls rückgängig gemacht.

Während die Buchungen drastisch gefallen sind, haben Beijings Hotels Fonds für Hygiene- und Krankheitskontrollmaßnahmen zugewiesen und versucht, den verbliebenen Gästen ein Umfeld des größeren Vertrauens und der Sicherheit zu liefern.

Die Shangri-la-Gruppe betreibt vier der erstklassigen Hotels in Beijing. Nachdem zum ersten Mal SARS-Fälle in Beijing gemeldet worden waren, begannen sie, an der Rezeption Gesichtsmasken an Gäste auszuhändigen und ein starkes Desinfektionsmittel zu nutzen, um die Gästezimmer und Arbeitsbereiche gründlich keimfrei zu machen.

Medizinische Mitarbeiter messen täglich bei Arbeitsbeginn und -ende die Temperatur der Angestellten. Aus Respekt vor ihrer Privatsphäre wird den Hotelgästen nur auf freiwilliger Basis die Temperatur gemessen.

Besucher des Hotels wie Lieferpersonal und Journalisten erhalten an den Eingangstoren Gesichtsmasken und Handschuhe. Ihnen wird nur erlaubt, die von Gästen frequentierten Bereiche aufzusuchen, wenn sie als gesund eingestuft wurden, ihre Temperatur gemessen wurde und sie von Kopf bis Fuß desinfiziert wurden.

Um die Sauberkeit und Hygiene der Kochbereiche zu gewährleisten, werden die Küchen öfter als sonst desinfiziert, und alle Köche tragen spezielle 3-D-Gesichtsmasken.

Anderes Hotelpersonal wie z.B. die Gepäckträger und solche, die engen Kontakt mit Gästen haben, ist strikteren Hygiene-Vorschriften unterworfen. Von den Angestellten ist verlangt worden, ihre Hände häufig mit Desinfektionsmittel zu waschen.