System zur Epidemie-Prävention an Schulen
 
von CIIC

Nach dem Sichtbarwerden einiger Probleme in Folge des Ausbruchs des Schweren Akuten Atemwegssyndroms (SARS) wird China an seinen Schulen ein System zur Prävention von Epidemien einrichten.

Während einer Online-Konferenz sprach der chinesische Bildungsminister Zhou Ji über chinesisches Lehrpersonal und Bildungsverwaltungen.

Er erklärte, dass China während des SARS-Ausbruchs mit tatkräftiger Unterstützung der medizinischen Schulen und Universitätskrankhäuser Maßnahmen zum Schutz seiner Schüler und Studenten eingeleitet habe.

Auch Wissenschaftler hätten sich dem Kampf gegen SARS verschrieben und so einen wertvollen Beitrag geleistet. An chinesischen Schulen konnte keine großflächige Ausbreitung von SARS verzeichnet werden.

Er betonte, dass die Bildungsverwaltungen aller Ebenen ihren Fokus auf zwei schwerwiegende Probleme legen sollten.

Die Zunahme von Influenza, Hepatitis A und Durchfallerkrankungen an Schulen habe die schwierige Lage der Epidemieprävention weiter verschärft. Von 24 jüngst aufgetretenen Fällen von Lebensmittelvergiftung seien 23 an Schulen aufgetreten.

Zhou forderte die lokalen Bildungsverwaltungen und Schulen zur Formulierung von Notfallplänen für die Epidemieprävention und das Auftreten von Lebensmittelvergiftungen, zur Schaffung und Förderung von Epidemie- und Sicherheitsmeldesystemen, zu regelmäßigen medizinischen Untersuchungen von Lehrpersonal sowie Schülern und Studenten und zur Verstärkung von Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten auf.

Die lokalen Bildungsverwaltungen sollten außerdem Sonderfonds zur Renovierung von öffentlichen Gesundheitseinrichtungen für Schulen in ländlichen Gegenden einrichten, so Zhou Ji.