Tourismusminister rechnen mit baldiger Wiederbelebung des Tourismus in China und dem Asien-Pazifik-Raum
 
von cri

Manila

Angesichts der Eindämmung der SARS-Epidemie zeigen sich die Ministerkonferenz über die Lösung der touristischen Krisen im Asien-Pazifik-Raumes im Rahmen der Welttourismusorganisation wieder optimistisch. Auf einer am Mittwoch im philippinischen Manila zu Ende gegangenen Konferenz erklärten sie einstimmig, dass touristische und geschäftliche Reisen in der Region wieder unbedenklich seien.

Der Vize-Direktor des chinesischen Tourismusamts Sun Gang sagte, in China sei die SARS-Epidemie im Wesentlichen eingedämmt worden. Der Sieg über die SARS-Krankheit sei eine feste Grundlage für die Wiederbelebung und einen neuen Aufschwung des Tourismus in China.

Anderen Meldungen zufolge haben die Teilnehmer der SARS-Konferenz der Weltgesundheitsorganisation WHO in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur am Mittwoch davor gewarnt, zu schnell von einem Sieg über die SARS-Epidemie zu sprechen. Dagegen sollte die weltweite Zusammenarbeit weiter verstärkt werden.

Die SARS-Konferenz der WHO ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Zwei Tage lang hatten rund 1000 Gesundheitsminister und medizinische Experten aus aller Welt die Entwicklung der SARS-Epidemie und die eingeleiteten Maßnahmen in der vergangenen Jahreshälfte erörtert. Zudem tauschten sie Erfahrungen und aktuelle Informationen über die Forschung nach Medikamenten und Impfstoffen gegen die SARS-Krankheit aus.