Volkswagen verdoppelt seine Autoproduktion in China
 

Laut einem leitenden Angestellten der Volkswagen AG plant der deutsche Autoproduzent, in den kommenden fünf Jahren sein Jahresproduktionsvolumen von derzeitig 800.000 Fahrzeugen auf 1,6 Mio. Fahrzeuge zu erhöhen.

Wie Bernd Pischetsrieder, der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, auf einer Gründungszeremonie für eine neue Fabrik der FAW-Volkswagen Automobile Co. Ltd. in Changchun, der Hauptstadt der nordostchinesischen Provinz Jilin, bekanntgab, erwägt VW die Errichtung einer neuen Fabrik in China.

Das Ziel, die Autoproduktion in China zu erhöhen, werde erfüllt durch die Ausweitung der Produktionskapazitäten der beiden chinesischen Joint Ventures von Volkswagen, der Shanghai-Volkswagen Automotive Corp. und der FAW-Volkswagen Automobile Co., so Pischetsrieder.

FAW-Volkswagens neue Fabrik wird mit Investitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro errichtet. Sie wird eine Jahresproduktionskapazität von 330.000 Fahrzeugen haben. Die Produktion soll Ende 2004 oder Anfang 2005 aufgenommen werden.

VWs Entwicklungsstrategie zufolge werde die Autoproduktion von Shanghai-Volkswagen und FAW-Volkswagen in den nächsten fünf Jahren verdoppelt. Außerdem werde auch die Produktion von Motoren und Getrieben erhöht, sagte Pischetsrieder.

Die beiden in China gegründeten Joint Ventures von Volkswagen müssten jährlich mindestens ein neues Modell vorstellen, um ihren Marktanteil in China beizubehalten. Die Volkswagen AG werde in den kommenden fünf Jahren 6 Mrd. Euro in ihre Joint Ventures in China investieren, fügte er hinzu.

Bernd Pischetsrieder nahm in China noch an einer Zeremonie für den Marktauftritt des Modells Golf teil. VW hofft im nächsten Jahr 50.000 Golfs in China absetzen zu können.