Jingji Ribao (Economic Daily) und die deutsche Wirtschaftswoche werden ein Wirtschaftswoche-Sonderheft über China herausbringen
 
von cri

Die Wirtschaftswoche, das bedeutendste deutsche Wirtschaftsmagazin aus dem Hause der Verlagsgruppe Handelsblatt, wird in Kooperation mit JINGJI RIBAO (ECONOMIC DAILY), der größten Wirtschaftszeitung Chinas, zu den Nationalfeiertagen beider Länder am 1. und am 3. Oktober ein Sonderheft über China in deutscher und chinesischer Sprache heraus bringen.

Das Sonderheft „China“ entsteht in Zusammenarbeit zwischen der deutschen Wirtschaftswoche und der chinesischen Wirtschaftszeitung Jingji Ribao. Aber wann begann die Zusammenarbeit? Dazu sagte die Direktorin der Abteilung für auswärtige Angelegenheiten bei Jingji Ribao, Yan Wei (??):

„Die deutsche Wirtschaftswoche ist eines der wichtigen deutschen Wochenmagazine und in Deutschland sehr einflussreich. Auf Empfehlung des Informationsbüros des Staatsrates sind beide Chefredakteure im März zusammengekommen und haben dabei beschlossen, eine Zusammenarbeit aufzunehmen.“

Nach Frau Yan Wei haben beide Seiten nach Gesprächen in den vergangenen 4 Monaten im Juli gemeinsam vor der Presse angekündigt, eine systematische, langfristige und strategische kooperative Partnerschaft aufzubauen.

Und die Wirtschaftswoche hat den Wiederaufstieg Chinas zur Wirtschaftsgroßmacht und zum weltweit attraktivsten Investitionsstandort seit langem intensiv begleitet und sich durch kompetente und richtungweisende Beiträge sowie zahlreiche Interviews mit chinesischen Top-Politikern und Unternehmenschefs in Deutschland die Führungsposition in der ökonomischen Berichterstattung über China erarbeitet.

Das geplante Sonderheft China wird in seinem deutschsprachigen Teil vor allem die Chancen beschreiben, die China als Absatzmarkt und Produktionsstandort heute deutschen Unternehmern, gerade auch aus dem Mittelstand, bietet. Über die attraktivsten Investitionsstandorte in China wird dabei ebenso informiert wie über die Absichten der neuen politischen Führungsgeneration und die zentralen Reformen der jüngsten Vergangenheit und manches mehr. Neben Interviews mit Vertretern der ökonomischen und politischen Elite Chinas bietet das Heft auch einen umfangreichen Leser-Service in Form von Daten, Adressen etc. Im chinesischen Teil wird die Perspektive umgekehrt Deutschland als Investitions- und Absatzmarkt für chinesische Unternehmen vorgestellt. Insgesamt werden dem Leser rund 200 Seiten kompakter Nutzwert geliefert.

Nach Frau Yan Wei veranstaltet im Zusammenhang mit dem Erscheinen des Sonderheftes die Wirtschaftswoche gemeinsam mit dem ECONOMIC DAILY und anderen im Chinageschäft kompetenten Partnern wie dem Asien-Pazifik-Forum Berlin und der chinesischen Unternehmensvereinigung China-Europe Association for Technical and Economic Cooperation im Herbst in Berlin einen deutsch-chinesischen Wirtschaftskongress.

„Um Unternehmen beider Länder zusammenzubringen, ihnen eine Austauschplattform aufzubauen und die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern weiter anzukurbeln, werden wir beide vom 22. bis 24. Oktober in der deutschen Hauptstadt Berlin einen deutschen-chinesischen Wirtschaftskongress unter dem Motto ‚China: neue Chance’ veranstalten. Dabei werden deutsche und chinesische Top-Referenten aus Wirtschaft und Politik detailliert die neuen Chancen beschreiben, die China derzeit bietet und die im Sonderheft nur im Überblick vorgestellt werden können.“

Weiter sagte Yan Wei, der Kongress richte sich an Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter gerade auch mittelständischer Unternehmen, die im Chinageschäft tätig seien oder daran dächten, sich in China zu engagieren. Und wie geplant werde ein derartiges chinesisch-deutsches Forum im Frühling des kommenden Jahres in Beijing unter dem Motto „Europa: Neue Chance“ stattfinden.

Der Zusammenarbeit mit Jingji Ribao hat auch die WirtschaftsWoche große Aufmerksamkeit geschenkt. Der Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Stefan Baron, der schon mehrmals in China war und sich persönlich für das Sonderheft „China“ eingesetzt hat, sagte vor kurzem in Beijing vor der Presse, die bisher einmalige Kooperation mit JINGJI RIBAO, das zweisprachige Sonderheft und der große deutsch-chinesische Wirtschaftskongress machten die führende Position der Wirtschaftswoche als Spezialist für China unter Deutschlands Wirtschaftsmedien deutlich.

Und wie viel wird das Sonderheft gedruckt? Dazu antwortete Yan Wei:

„Das Sonderheft ,China' erscheint mit einer Auflage von 195.000 Exemplaren, von denen 30.000 Exemplare an ausgewählte Adressen von Unternehmen und Regierungsstellen in China verschickt werden.“