Spenden zur SARS-Bekämpfung in China begrüßt
 
von cri

Beijing:

Das chinesische Ministerium für zivile Angelegenheiten hat vor Kurzem über Möglichkeiten von freiwilligen Spenden zur Finanzierung der SARS-Bekämpfung in China informiert.

So würden neben Geldspenden nunmehr auch Sachspenden entgegengenommen. Dies gelte besonders für Desinfektionsmittel, Anti-Bakterien- und Anti-Viren-Arznei, Röntgengeräte sowie Transportfahrzeuge, die für Maßnahmen zur SARS-Vorbeugung und –Behandlung benötigt werden.

Unterdessen hatte die Stadtverwaltung in Beijing ein Sonderprogramm für die soziale Unterstützung von SARS-Patienten aufgelegt. Danach sollen beispielsweise Bauern, die keine Krankenversicherung haben und in Beijing an SARS erkrankt sind, kostenlos behandelt werden. Außerdem übernimmt die Stadt die Kosten für die medizinische Betreuung jener SARS-Patienten, die normalerweise Sozialhilfe zur Sicherung des Existenzminimums erhalten. Zudem ist geregelt, dass Krankenhäuser, die sozial schwache SARS-Patienten behandeln, die Aufwendungen dafür aus städtischen Mitteln erstattet bekommen.