Umsatz des Beijinger Einzelhandels behält ein zweistelliges Wachstum bei
 
von CIIC

Das Einzelhandelsvolumen in Beijing behielt im April trotz des Schlags durch die Lungenkrankheit SARS (severe acute respiratory syndrome) ein zweistelliges Wachstum bei, verlautet das Statistikamt der Stadt. Das Wachstum sei jedoch langsamer als das im ersten Quartal des Jahres.

Das gesamte Einzelhandelsvolumen im Bereich der Konsumgüter in Beijing ereichte im April 14,52 Milliarden Yuan (1,76 Milliarden US-Dollar), ein Zuwachs von 14,6 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode 2002.

Laut dem Statistikamt lag die Wachstumsrate im April um 10 Prozent niedriger als in den ersten drei Monaten des Jahres.

Im April betrug der Einzelhandelsumsatz von Lebensmitteln und Kleidung 3,65 Milliarden Yuan (440 Mio. US-Dollar) respektive 1,35 Milliarden Yuan (163 Mio. US-dollar) und war damit fast gleich dem in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Einzelhandelsumsatz bei Artikeln des täglichen Lebens belief sich auf 8,96 Milliarden Yuan (1,08 Milliarden US-Dollar), ein Wachstum von 23,5 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode 2002.

Der Einzelhandelsumsatz von Produkten, die für die Information über oder die Prävention von SARS relevant sind, verzeichnete ein bedeutendes Wachstum im Jahresvergleich. Chinesische traditionelle Arzneien, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Bücher, Magazine und Zeitungen sowie Kommunikationsgeräte haben alle zu diesem Wachstum beigetragen.

Infolge der SARS-Situation im April erfuhren die Restaurants in Beijing ihren ersten Geschäftsrückgang in den vergangenen drei Jahren. Ihr Geschäftsvolumen lag im April bei 830 Millionen Yuan (100 Millionen US-Dollar) und damit vier Prozent unter dem Volumen des April 2002.