China spendet Taiwan medizinische Hilfsgüter zur SARS-Bekämpfung
 

Das chinesische Festland wird weitere medizinische Hilfsgüter zur Bekämpfung von SARS an Taiwan liefern. Das geht aus einem Schreiben der Chinesischen Gesellschaft für die Beziehungen beider Seiten der Taiwan-Straße an die Taiwaner Stiftung für die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße hervor. Laut dem Schreiben befinden sich unter den Hilfsgütern medizinische Schutzbekleidung und Überschuhe mit einem Wert von jeweils rund 200.000 Yuan (24.193 USD). Darüber hinaus sollen 100.000 Mundschutzmasken mit N95-Standdard und 5 Krankenwagen mit Unterdruckausrüstung für Quarantäne nach Taiwan geliefert werden.

Die Chinesische Gesellschaft für die Beziehungen beider Seiten der Taiwan-Straße stellte im Bedarfsfall weitere Hilfsgüter in Aussicht.

Ferner bot die Gesellschaft die Entsendung eines Teams von Experten und erfahrenen Krankenpflegern nach Taiwan an. Damit soll der Austausch von Erfahrungen im Kampf gegen SARS sowie eine effektive Behandlung der SARS-Patienten in Taiwan gefördert werden.

Der Vorsitzende der Demokratischen Selbstbestimmungsliga Taiwans, Zhang Kehui, hat am Samstag in Beijing zur SARS-Ausbreitung in der ostchinesischen Inselprovinz Taiwan erklärt, die Landsleute auf beiden Seiten der Taiwan-Straße sollten eng zusammenarbeiten und die SARS-Epidemie gemeinsam bekämpfen.

Er sagte, über die SARS-Epidemie in Taiwan seien die Landsleute aus Taiwan, die zur Zeit auf dem chinesischen Festland leben, sehr beunruhigt.

Weiter sagte Zhang Kehui, das chinesische Festland habe stets den Austausch und die Zusammenarbeit zur SARS-Bekämpfung zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße gefördert und wolle der Bevölkerung auf Taiwan alle notwendige Hilfe gewähren. Es sei bereit, den Landsleuten auf Taiwan jederzeit technische Hilfe zu gewähren und benötigte Ausrüstungen zu Verfügung zu stellen.

Der Allchinesische Gewerkschaftsbund, die Allchinesische Jugendliga und der Allchinesische Frauenbund haben sich bereit erklärt, Taiwan alle nötige Hilfe zur SARS-Bekämpfung zu gewähren.

Der Allchinesische Gewerkschaftsbund hat am Samstag in einem Brief den von SARS bedrohten Arbeitnehmern in Taiwan seine Anteilnahme ausgesprochen.

Ein Sprecher der Allchinesischen Jugendliga äußerte am Sonntag den Wunsch der Jugend auf dem chinesischen Festland, dass die Landsleute auf Taiwan zuversichtlich seien und mit Hilfe der Wissenschaft die Verbreitung von SARS eindämmen sollten.

Am gleichen Tag zeigte sich eine Sprecherin des Allchinesischen Frauenbundes davon überzeugt, dass die chinesische Nation durch die gemeinsamen Bemühungen der Landsleute auf beiden Seiten der Taiwan-Straße schließlich die SARS-Epidemie bezwingen werde.

(CRI)