Gerhard Schröder würdigt die deutsch-chinesischen Beziehungen
 

Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder, der sich zu einem Arbeitsbesuch in China aufhielt, hat am 7. Dezember in Beijing die deutsch-chinesischen Beziehungen in allen Bereichen als dynamisch wachsend bezeichnet.

Auf dem deutsch-chinesischen Wirtschaftsforum sagte Schröder weiter, dass beide Seiten ihre strategische Partnerschaft in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur kontinuierlich ausbauen werden. China sei der wichtigste Handelspartner Deutschlands in Asien, während Deutschland auch zu Chinas wichtigstem Handelspartner in Europa geworden sei, so Schröder weiter. Der deutsche Bundeskanzler betonte vor über 400 chinesischen und deutschen Unternehmern, dass der starke Zuwachs der deutschen Ausfuhr nach China eine große Chance für den Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland biete.

China hat seit dem WTO-Beitritt vor 3 Jahren eine wichtige und aktive Rolle in dem multilateralen Handelssystem der Welt gespielt, so Schröder.

Der deutsche Regierungschef würdigte zudem den kulturellen Austausch zwischen China und Deutschland. Es bestehen zwischen vielen deutschen und chinesischen Städten und Provinzen freundschaftliche Partnerschaften und reger Austausch in Sachen Kultur. Dass China bald ein Kulturzentrum in Deutschland gründen werde, sei ein positives Signal für den weiteren Ausbau des beiderseitigen Kulturaustauschs. Zudem gab Schröder der Hoffnung Ausdruck, dass die Eröffnung des zweiten Goethe-Instituts in Shanghai das chinesische Volk in die Lage versetzt, besser über die deutsche Kultur informiert zu werden.

Ferner sagte Schröder, nur in einem effektiven multilateralen System könnten Weltfrieden und Sicherheit bewahrt werden. Deutschland würdigt Chinas Engagement für die Sechser-Gespräche und Bemühungen um die Beilegung der Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel. Zur internationalen Terrorismus-Bekämpfung schlug Schröder vor, durch verstärkte Koordination zwischen beiden Ländern eine wichtigere Rolle beim Kampf gegen den Terrorismus zu spielen.

(CRI)