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Chinas neue Idee zu einer harmonischen Welt

Im Jahr 2005 waren die chinesischen Spitzenpolitiker sehr reisefreudig. Viele Staatsbesuche, Arbeitstreffen weltweit und Freundschaftsvisiten in viele Gebiete der Welt ließen kaum Platz in ihren Terminkalendern, wo durch Chinas diplomatische Aktivitäten auf dem internationalen Parkett im letzten Jahr einen nie da gewesenen Boom erlebten. Internationale Medien nahmen weltweit Notiz, dass sich China dafür einsetzt, die wissenschaftliche Entwicklung zu fördern und eine harmonische Gesellschaft aufzubauen, und aufruft, global eine harmonische Welt zu gestalten.

Staatspräsident Hu Jintao rief in seiner Rede aus:

„Lassen wir dem Wunsch der Bevölkerung und der Zeitströmung freien Lauf und durch gemeinsame Anstrengungen eine langzeitig friedenserhaltende, gemeinsam gedeihliche und harmonische Welt aufbauen."

Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao sagte:

„China hält daran fest, einen friedlichen Entwicklungsweg einzuschlagen, und ist bereit, durch die eigene Entwicklung einen Beitrag zum Aufbau einer andauernd friedenserhaltenden harmonischen Welt zu leisten.“

Die Idee „Harmonie" basiert in China auf einer 5000 Jahre alten kulturellen Grundlage. 2005 haben chinesische Spitzenpolitiker mehrmals in multilateralen Gesprächen den neuen Vorschlag gemacht, gemeinsam eine harmonische Welt zu gestalten. Was bedeutet in diesem Sinne der Begriff „harmonische Welt"? Chinas Staatspräsident hat im September auf dem Gipfel anlässlich 60. Geburtstages der Vereinten Nation eine plausible Interpretation dazu gegeben. Seiner Meinung nach muss man beim Aufbau einer harmonischen Welt an der Multilateralität festhalten, um die gemeinsame Sicherheit zu realisieren, an der gegenseitigen nutzbringenden Zusammenarbeit festhalten, um die gemeinsame Prosperität zu erreichen, und an einem toleranten Geist festhalten, um Gespräche in kultureller Vielfalt durchzuführen. Er sagte:

„Wir müssen eine neue Sicherheitsgesinnung zum gegenseitigen Vertrauen, gegenseitigen Nutzen, der Gleichberechtigung und der Zusammenarbeit an den Tag legen, um einen fairen, effektiven und kollektiven Sicherheitsmechanismus zu etablieren. Wir sollten uns um die Gestaltung eines vollständig offenen, fairen, unparteiischen und multilateralen Handelssystems bemühen. Die entwickelten Länder müssen zur Realisierung einer weltweit koordinierten und ausgewogenen Entwicklung mehr Verpflichtungen tragen und sich intensiv für die beschleunigte Entwicklung in den Entwicklungsländern einsetzen, damit das 21. Jahrhundert zu einem Jahrhundert wird, in dem jeder in den Genuss der Entwicklung kommen kann. Wir sollen im Geist der Gleichberechtigung und Transparenz die Vielfalt der Zivilisation wahren, Gespräche und Kontakte zwischen verschiedenen Zivilisationen verstärken und gemeinsam tatkräftig eine harmonische Welt mit vielfältigen Zivilisationen etablieren.“

Die Idee zur Gestaltung der harmonischen Welt gehört zu dem größten Ziel der chinesischen Außenpolitik in der neuen Entwicklungsperiode und passt sich der Entscheidung Chinas zum Weg der friedlichen Entwicklung an. China proklamiert mit eigenen Aktionen vor der Welt: Die friedliche Entwicklung ist ein unumgänglicher Weg Chinas zum Aufbau der Modernisierung. China will durch eigene Entwicklung Frieden und Entwicklung in der Welt fördern und strebt im Vertrauen auf seine eigene Kraft und durch Reformwillen und Innovation die Entwicklung an, die nicht durch Aggression und Ausplünderung eines dritten Landes im Krieg erfolgen kann. China strebt nach dem gegenseitigen Nutzen und der gemeinsamen Entwicklung mit anderen Ländern. Der friedliche Entwicklungsweg Chinas setzt sich das große Ziel zum Aufbau einer harmonischen Welt.

Frieden stellt die grundlegende Garantie für den Aufbau der harmonischen Welt dar. Um den Weltfrieden zu erhalten, initiiert China intensiv, am Multilateralität festzuhalten und die gemeinsame Sicherheit zu realisieren. Zugleich befürwortet China, dass das Recht aller Länder auf ihre eigene freiwillige Wahl der Gesellschaftsordnung und des Entwicklungsweges respektiert werden muss, damit die Länder nach ihren Gegebenheiten ihre Entwicklung selbst realisieren. Ministerpräsident Wen Jiabao hat bei seinem Europa-Besuch das Verhältnis zwischen der Ideologie der Harmonie und der Zivilisationsvielfalt dargelegt. Dabei sagte er:

„Wie die Existenz und Entwicklung der verschiedenen Zivilisationen gefördert wird, liegt es von vornherein in der Harmonie. Das bedeutet Frieden zwischen den Ländern, Eintracht zwischen den Menschen und Harmonie zwischen Mensch und Natur.“

(CRI)

 

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