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Chinesisch-Deutsches Wirtschaftsforum in Tianjin

Im Vergleich zu den zahlreichen anderen Handelskammern in Deutschland ist der Chinesische Industrie- und Handelsverband in Deutschland (CIHD) in Bochum in Nordrhein-Westfalen eine relativ junge Einrichtung. Sie hat die Aufgabe, chinesischen und deutschen Unternehmen bei der Suche nach Kooperationsmöglichkeiten zu helfen, sei es in Form von Vorschlägen und Begutachtung der Wirtschaftsberichte, sei es durch Veranstaltung von Konferenzen und Unternehmer-Treffen jeglicher Art.

Zu einem derartigen Treffen ist Hans-Peter Merz, Beiratsmitglied des CIHD und stellvertretender Leiter für Außenwirtschaft und Industrie der Industrie- und Handelskammer Bochum in die nordchinesische Küstenstadt Tianjin gekommen. Zu dem von seinem Verband mitorganisierten Chinesisch-Deutschen Wirtschaftsforum 2004 sagte Merz:

„Das Chinesisch-Deutsche Wirtschaftsforum ist eine Plattform für Wirtschafts- und Unternehmenskooperation und Freundschaftsaufbau, gegenseitiges Lernen und gemeinsame Entwicklung und bietet viele Chancen zur Kommunikation zwischen chinesischen und deutschen mittelständischen und kleineren Unternehmen. Ich glaube, dieses Forum wird sicherlich eine Brücke für die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern werden.“

Mehr als 200 Regierungsbeamte, Wirtschaftsexperten und Unternehmer beider Länder nahmen an dem Forum teil. Hauptthemen der zweitägigen Beratungen waren die multinationale Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel sowie die Entwicklungschancen der mittelständischen Unternehmen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Globalisierung.

Nach den Worten des ehemaligen chinesischen Vize-Ministers für Außenhandel und wirtschaftliche Zusammenarbeit, Long Yongtu, ist es von großer Bedeutung, bei dem Forum auf die Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Unternehmen Chinas und Deutschlands einzugehen:

„Der deutsche Mittelstand spielt seit jeher eine wichtige Rolle für die Entwicklung der weltweit drittgrößten Wirtschaft und genießt ein hohes Ansehen unter allen Beteiligten des internationalen Wettbewerbs. Seit Beginn der Reform und Öffnung und insbesondere im Zuge der Entwicklung der Privatwirtschaft in den letzten Jahrzehnten haben chinesische mittelständische und kleinere Unternehmen ständig an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund sehe ich ein großes Potenzial bei der Zusammenarbeit beider Länder in diesem Bereich.“

Diesen Gedanken teilte auch Wu Chunhe, Präsident der chinesischen Wirtschaftszeitung Economic Daily, einer der Mitorganisatoren des Chinesisch-Deutschen Wirtschaftsforums in Tianjin:

„Nach dem WTO-Beitritt ist der chinesische Markt von großer Vitalität ausgeprägt wie nie zuvor. Viele große deutsche Konzerne sind diesem Lockruf gefolgt und nach China einmarschiert. Für den deutschen Mittelstand birgt der erleichterte Marktzugang ebenfalls große Chancen und Hoffnungen. Aus Sicht der gleichwertigen chinesischen Unternehmen sind die mittelständischen Firmen aus Deutschland ideale Kooperationspartner. Das Tianjin-Forum zielt in dieser Hinsicht darauf ab, durch direkten und pragmatischen Meinungsaustausch die Zusammenarbeit zwischen mittelständischen und kleineren Unternehmen beider Länder zu fördern.“

Aktiv ist derzeit nicht nur das Angebot an vielfältigen Vermittlungen und Begegnungen, sondern vor allem die wirtschaftliche Zusammenarbeit selbst. In seiner Eröffnungsrede bewertete Xie Fuzhan, Vize-Leiter des Forschungszentrums für wirtschaftliche Entwicklung beim chinesischen Staatsrat, den gegenwärtigen Stand der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Chinas und Deutschlands als hervorragend und zukunftsorientiert:

„Der chinesisch-deutsche Handel hat mittlerweile bereits 41,8 Mrd. US-Dollar erreicht, was ein Drittel des gesamten Handelsvolumens zwischen China und der EU ausmacht. In Chinas zahlreichen Landesteilen betreiben deutsche Unternehmen insgesamt 3500 Projekte mit einem realen Investitionsvolumen von 10 Mrd. US-Dollar. Umgekehrt investieren derzeit mehr als 600 chinesische Unternehmen in Deutschland...“

(CRI)


 

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