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Florierende chinesisch-österreichische Zusammenarbeit

Der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hat Ende April 2005 China besucht. Im Meinungsaustausch mit der chinesischen Führung äußerte er sich sehr zufrieden über die Entwicklung der bilateralen Beziehungen vor allem im wirtschaftlichen Bereich. So sind die chinesisch-österreichischen Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft und Handel in den vergangenen Jahrzehnten reibungslos und rasch dynamisch vorangekommen.

Noch nie waren die bilateralen Beziehungen zwischen China und Österreich besser als heute. Dies betrifft nicht nur die politischen Kontakte, sondern vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen. In diesem Zusammenhang hat Bundeskanzler Wolfgang Schüssel vor und während seiner Chinareise die Erfolge der Wirtschafts- und Handelskooperation zwischen beiden Staaten in den vergangenen 40 Jahren mehrmals gewürdigt. China sei ein wichtiger Handelspartner Österreichs, betonte Wolfgang Schüssel, als er eine Ausstellung über die Wirtschaftserfolge österreichischer Unternehmen in Beijing eröffnete.

Ferner rief der österreichische Bundeskanzler die Unternehmen seines Landes auf, durch Geschäfte in China den asiatischen Markt weiter zu erschließen. Die chinesischen Unternehmen lud er ein, in Österreich zu investieren und unter Ausnutzung der geografischen Vorteile Österreichs ihre Europa-Geschäfte auszubauen. Im Zuge des weiteren Ausbaus der bilateralen Wirtschaftskooperation kündigte Wolfgang Schüssel die Errichtung eines chinesischen Technologie-Parks in der österreichischen Hauptstadt Wien an.

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Österreich haben sich in den vergangenen Jahren kräftig und kontinuierlich entwickelt. China ist mittlerweile Österreichs zweitgrößter Exportmarkt. Statistiken zufolge wuchs das bilaterale Handelsvolumen im Jahr 2004 um nahezu 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf mehr als 2,2 Milliarden US-Dollar. Der Chinabesuch des österreichischen Bundeskanzlers wird dem weiteren Ausbau wirtschaftlicher Kontakte beider Länder Auftrieb verleihen.

All diese Ergebnisse zeigen, dass die Regierungen der beiden Länder den bilateralen Wirtschaftskontakten große Aufmerksamkeit schenken und die geschäftlichen Kontakte zwischen Unternehmen beider Länder fördern und unterstützen. Die chinesische Regierung wird der österreichischen Wirtschaft in Zukunft weitere attraktive geschäftliche Möglichkeiten anbieten. Wirtschaftsexperten zufolge wird ein sich weiterhin stabil entwickelndes China mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern und mit einem schnellen wirtschaftlichen Wachstum gute Möglichkeiten der geschäftlichen Kooperation für Österreich und gesamte Europäische Union eröffnen. Die chinesische Regierung wird nicht nur das Engagement ausländischer Investoren in China weiterhin fördern, sondern im Zuge der beschleunigten wirtschaftlichen Globalisierung auch Investitionen vielversprechender chinesischer Unternehmen im Ausland einschließlich Österreichs unterstützen.

So zeigen beide Länder großes Interesse an einem Ausbau der chinesisch-österreichischen Wirtschaftskooperation. Handel und Investitionen haben noch einen sehr großen Entwicklungsspielraum. Die Olympischen Sommerspiele 2008 in Beijing und die EXPO 2010 in Shanghai werden weitere neue Möglichkeiten für österreichische Unternehmen bieten. Österreich als ein entwickeltes Industrieland bietet mit moderner Technologie und reicher Erfahrung eine gute Perspektive für eine Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Zu den wettbewerbsstärksten Branchen gehören vor allem die Hüttenindustrie, der Maschinenbau, der Schienenverkehr, der Wasserbau und Umweltschutztechnologien. So erhöhte sich Österreichs Exportsumme nach China im Jahr 2004 um mehr als 25 Prozent auf über eine Milliarde Euro. Dieses Wachstumstempo hat sich gegenüber dem des gesamten österreichischen Exports fast verdoppelt. Dadurch ist China nach den USA der zweitgrößte Importeur von Österreich.

(CRI)

 

Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24,
100037 Beijing, Volksrepublik China