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China und Österreich fördern Studentenaustausch

Am 26. Mai haben China und Österreich ein Programm zur Förderung der Kooperation auf dem Gebiet der höheren Bildung verabschiedet. Damit sollen Austauschprogramme für Studierende und Wissenschaftler gefördert, die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung verstärkt, der Fremdsprachenunterricht unterstützt und die gegenseitige Anerkennung von akademischen Bildungsabschlüssen erleichtert werden.

Im Anschluss an die Unterzeichnungszeremonie diskutierten mehr als 60 Delegierte aus China, Österreich und anderen EU-Ländern auf einer Konferenz über die Chancen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im höheren Bildungsbereich. Veranstalter der Konferenz war das chinesische Bildungsministerium. Als Sponsoren fungierten die österreichische EU-Ratspräsidentschaft, die Vertretung der Europäischen Kommission in Beijing und die Fremdsprachenuniversität Beijing.

Der in China akkreditierte EU-Botschafter Serge Abou erklärte auf der Konferenz, dass der Bildungsaustausch eine der besten und effektivsten Möglichkeiten zur Stärkung und Intensivierung zwischenmenschlicher Kontakte biete.

„Neben dem universitären Austausch sollten aber auch die Unternehmen beider Seiten Wissenschaft und Forschung aktiv unterstützen“, appellierte Bildungsminister Zhou Ji an die Konferenzteilnehmer. Denn die Unternehmen hätten eine tragende Rolle bei der Finanzierung der Forschung und ihrer praktischen Umsetzung. Zhou führte weiter aus, China werde in Zukunft verstärkt Studierende nach Europa entsenden und darüber hinaus gemeinsame Programme und die Anerkennung akademischer Bildungsabschlüsse fördern.

Laut Elisabeth Gehrer, der österreichischen Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, wird sich der österreichische Bildungsmarkt für eine immer größere Zahl von chinesischen Wissenschaftlern öffnen. Sie ist der Überzeugung, dass die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert. Die auf Staatsbesuch in China weilende Ministerin will zukünftig hochrangige Akademikerbesucher mittels bilateralem Austausch von Dekanen und Rektoren gefördert wissen.

Ihr Vorschlag stieß bei Zhou auf offene Ohren. Auch der chinesische Bildungsminister sieht in ranghohen Besuchen einen Synergieeffekt.

Im Rahmen des neuen Abkommens wird sich China in Zukunft verstärkt dem Unterricht der chinesischen Sprache und Kultur in Europa widmen. Bis Ende 2005 konnte an rund 130 Hochschulen in 70 Ländern Chinesisch als Hauptfach studiert werden konnte.

(China.org.cn, China Daily)

 

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