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BMW plant Produktionsausbau in China

Angesichts der guten Verkaufsaussichten wird der deutsche Autokonzern BMW seine Investition in China verstärken und die Produktion erhöhen. Dies kündigte das BMW-Jointventure am 22. Mai an.

Das Unternehmen plant den Ausbau seiner Fabrik in der nordostchinesischen Stadt Shenyang, die vor drei Jahren aufgebaut wurde und eine jährliche Produktionskapazität von 30 000 Autos hat. Bis Jahresende soll sie mit voller Auslastung fahren. BMW plant die Errichtung eines weiteren Werks, das laut Angaben des Unternehmens auf dem alten Fabrikgelände liegt.

Das Absatzwachstum von BMW in China steigt seit letztem Jahr rasant. Im ersten Quartal des laufenden Jahres verkaufte BMW 7586 importierte sowie in China produzierte Autos. Dies ist ein Plus von 90,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode und liegt weit über dem weltweiten Durchschnitt von 13,9 Prozent von BMW. Der Erfolg auf dem chinesischen Markt soll dazu beitragen, den BMW-Absatzplan von 1,4 Millionen Stück im Jahr 2008 um ein Jahr früher zu verwirklichen. Dies kündigte BMW-Vorstandschef Helmut Panke auf der Aktionärversammlung an.

Die Entscheidung von BMW wird von Branchenkennern als Reaktion auf die chinesischen Beschränkungen auf Importe von Autobauelementen gesehen. Laut den neuen chinesischen Vorschriften unterliegt der Import von Autobauteilen, die zu einem kompletten Auto zusammengebaut werden können, den gleichen Zöllen wie importiere Wagen. Darauf reagierte der amerikanische Autobauer General Motors bereits mit der Einstellung der Montage seines Luxusmodells Cadillac in China, die sehr von importierten Bauteilen abhängig ist. Der deutsche Konzern BMW entschied sich hingegen für den Ausbau der Produktion sowie mit einer Erhöhung der Beschaffung in China.

(China.org.cn, CE.cn)

 

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