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Chinas Außenminister spricht über wichtige internationale Fragen

Chinas Außenminister Li Zhaoxing hat am 22. September bei der allgemeinen Debatte der 61. UN-Vollversammlung den Standpunkt Chinas über wichtige internationale Fragen dargelegt.

In Bezug auf die Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel erklärte Li, nur durch Dialog können die Differenzen abgebaut, Hindernisse beseitigt und die "Gemeinsame Erklärung" der vierten Runde der Sechs-Parteien-Gespräche schrittweise umgesetzt werden. Er appellierte an alle beteiligten Seiten, einen kühlen Kopf zu behalten und Flexibilität zu zeigen, um gemeinsam eine möglichst baldige Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche zu erreichen.

Zur iranischen Atomfrage sagte der Außenminister, dass China dafür eintrete, das System der Nichtverbreitung von Atomwaffen zu wahren, die iranische Atomfrage friedlich zu lösen, sowie Frieden und Stabilität im Nahen Osten zu fördern. Zugleich sollten die legitimen Rechte aller Länder auf friedliche Nutzung der Atomenergie respektiert werden.

Li nahm ferner Stellung zur Nahost-Frage, der UN-Reform und zur Wahl des UN-Generalsekretärs sowie dem UN-Menschenrechtsrat.

Am selben Tag kam er auch mit den Außenministern der EU-Troika zu einem Gespräch zusammen und nahm an dem Treffen der Außenminister der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates teil.

Chinas Außenminister hielt außerdem am 22.Spetember auf der Jahrestagung der Gruppe der 77 plus China eine Rede. Er sagte, die G77 und China sollten gemeinsame Stellung in wichtigen internationalen Fragen beziehen und die entwickelten Länder auffordern, ihre Zusagen zu realisieren, nämlich die Entwicklungshilfe zu erhöhen, Schulden zu erlassen und den Markt zu öffnen. Die Entwicklungsländer sollten die UNO veranlassen, im Entwicklungsbereich eine noch größere Rolle zu spielen, um ein internationales Umfeld zugunsten der Entwicklungsländer zu schaffen.

Am 23. September traf Li am Rande der 61. UN-Vollversammlung mit einigen ausländischen Politikern zusammen, darunter dem indischen Verteidigungsminister Pranab Mukherjee, dem somalischen Außenminister Ismail Mohamed Hurre Buba, dem bulgarischen Außenminister Ivajlo Kalfin, und seinem Amtskollegen aus Fidschi Kaliopate Tavola.

(China.org.cn, 25. September 2006)


 

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