Artikelrückschau
China-Bericht

Business

Chinas Tibet

Zeitgeschehen

Ansichten

Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und der EU

Austausch zwischen China und Deutschland

BR-Titel

Globaler Spiegel

Dokumente

Meine persönliche Meinung

China in den Augen
von Ausländern

Forum

Informationen
über SARS

Boao-Asienforum

Sonderbericht

Rechtsangelegenheiten

 
 
 
 
 
 

 
 
Links
 



 
 
 

Schreiben
Sie bitte an uns!

 
China will Sozialabsicherungssystem weiter optimieren

Am 24.September ist das erste zweitägige Forum zur Sozialabsicherung Chinas in Beijing zu Ende gegangen. China will demnach die soziale Absicherung in Zukunft deutlich verbessern, die Schere zwischen Arm und Reich schließen und die gerechte Entwicklung fördern, sodass alle Bürger von der erfolgreichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes profitieren können.

Die chinesische Wirtschaft entwickelt sich nunmehr seit Jahren schnell und stabil. Das soziale Absicherungssystem hingegen ist noch sehr rückständig. Daher will man nun die ungleiche Verteilung des Reichtums auflösen, allen Bürgern den Zugang zu medizinischer Betreuung und zur Bildung ermöglichen und den Wohnungsmarkt und das Versicherungswesen gerechter gestalten. Im Rahmen des Forums zum chinesischen Sozialsystem versprach der stellvertretende chinesische Ministerpräsident, Huang Ju, einen gezielten Ausbau der sozialen Absicherung. Er sagt:

"Wir müssen das soziale Absicherungssystem ausbauen, damit mehr Menschen sozial angesichert sind. Die Finanzierung des Sozialstaats soll auf verschiedenen Säulen ruhen. Neue Geldquellen müssen erschlossen werden. Die Finanzierung des Sozialapparates muss vereinheitlicht und standardisiert werden, um auch die Risiken auf verschiedene Schultern zu verteilen. Die Angebote des Sozialsystems müssen gewissenhaft verwaltet werden, um die Bürger optimal versorgen zu können."

Die Schwerpunkte der chinesischen Sozialabsicherung liegen hauptsächlich darauf, Alten, Arbeitslosen, Kranken, Berufsunfähigen oder Invaliden und Schwangeren ein geregeltes Einkommen und eine umfassende medizinische Versorgung zu garantieren. Bürger mit niedrigem Einkommen müssen gezielt davor bewahrt werden, bei einem Verlust ihrer Arbeitstelle in die Armut abzurutschen. Der Aufbau des Sozialsystems soll aber vor allem dazu dienen, eine gerechte Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Angesichts der sich aktuell immer weiter öffnenden Schere zwischen Arm und Reich will sich China zukünftig darum bemühen, die soziale Absicherung unter anderem über eine faire Verteilung der Einkommen zu finanzieren. So sollen die Einkommensunterschiede eine vernünftige Staffelung erreichen und die schlechter Verdienenden ebenfalls von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung profitieren.

Der chinesische Minister für Arbeit und Soziales, Tian Chengping erklärte, das soziale Absicherungssystem sei der chinesischen Regierung ein großes Anliegen, daher habe man trotz Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gelte, in diesem Bereich schon enorme Fortschritte gemacht. Auf dieser Grundlage könne man nun aufbauen, um die soziale Absicherung in China zu optimieren. Er sagt:

"Mittlerweile deckt das soziale Absicherungssystem in den Städten die Rentenversorgung, die Kranken- und Invalidenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Arbeitsunfähigkeitsversicherung und den Mutterschutz ab. Außerdem garantiert das System jedem Bürger einen Lebensstandard knapp über der Armutsgrenze. Auf dem Lande ist man nun dabei, ein Rentensystem einzuführen. Zudem soll das Prinzip der genossenschaftlichen medizinischen Versorgung reformiert werden und den modernen Lebensbedingungen angepasst werden."

Der Minister erklärte weiter, neben der operativen Arbeit sei China auch darum bemüht, das soziale Absicherungssystem auf einer fundierten Rechtsgrundlage aufzubauen. Die entsprechenden Gesetze, zur Regelung der Rentenversicherung und zur Verwaltung und Finanzierung der Sozialabsicherung sollten möglich schnell ausgearbeitet werden, um das soziale Absicherungssystem langfristig stabil gestalten zu können.

(CRI, 25. September)

 

Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24,
100037 Beijing, Volksrepublik China