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24 Tote bei Bergwerks- und Öltankexplosionen in Nordwestchina

Rettungsarbeiter haben die Leichen aller 14 Bergleute geborgen, die am frühen Samstagmorgen bei einem Grubenunglück im nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang verschütteten worden waren.

Der Vizedirektor der Kohlenmine gab ferner bekannt, dass sechs weitere Personen, die am Eingang der Mine gearbeitet hatten, Verbrennungen an Händen und im Gesicht erlitten hatten. Fünf von ihnen werden in einem lokalen Krankenhaus behandelt. Sie befinden sich nicht in Lebensgefahr, sagte ein Sprecher des Krankenhauses gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua. Die sechste Person hatte nur leichte Verletzungen erlitten und wurde ambulant behandelt.

Ein Rettungsarbeiter

Der Unfall ereignete sich um 2.35 Uhr Morgens in einer Kohlenmine in der Gemeinde Dianchanggou in der Stadt Miquan im Autonomen Kreis Changji der Hui-Nationalität, sagte Huang Guoqiang, der für die Sicherheit von Kohleminen zuständige Vizedirektor des Arbeitssicherheitsbüros unter der Xinjiang Construction and Chemical Industrial Company.

Zunächst konnten die Rettungskräfte die Mine nicht betreten, da die Temperatur nach der Explosion bei nahezu 1000 Grad Celsius lag.

Eine Rettungsarbeiterin pflegte die Verwundete.

Schließlich gelang es ihnen, die Mine um 10 Uhr über einen Rettungsschacht zu erreichen.

Die Ursache der Explosion ist noch ungeklärt.

Mehr als 60 Rettungskräfte, 34 medizinische Betreuer und sechs Krankenwagen waren im Einsatz.

Die Kohlenmine, die ungefähr 30 Kilometer östlich der Hauptstadt Ürümqi liegt, gehört zur Xinjiang Construction and Chemical Industrial Company. Sie wurde 1958 errichtet und im März 2000 privatisiert. Die Mine hat eine Jahresproduktionskapazität von 120.000 Tonen und 113 Angestellte.

In einem weiteren Zwischenfall in Xinjiang wurden am Samstagabend zumindest zehn Personen bei der Explosion eines Öltanks getötet.

Die Zahl der Toten könnte noch weiter steigen, da die Rettungsarbeiter noch dabei sind, die genaue Zahl der Opfer festzustellen, was durch die schlechten Lichtverhältnisse an der Unfallstelle erschwert wird.

Die Explosion ereignete sich um 19.20 Uhr, als die Arbeiter den in Bau befindlichen Tank reinigten, hieß es von der Lokalregierung. Die Unfallstelle befindet sich in Dushanzi, einem Bezirk der Stadt Karamay, die ungefähr 260 Kilometer nordwestlich von Ürümqi liegt.

Der Öltank gehört der Dushanzi Petrochemical Company, einer Tochter der China National Petroleum Corporation (CNPC), und sollte der Lagerung von Rohöl dienen.

Der Öltank

(China.org.cn, 30. Oktober)


 

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