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Richard von Weizsäcker besucht Beijing

Der ehemalige deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker weilt zur Zeit in Beijing. Der stellvertretende Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses Chinas, Cheng Siwei, empfing ihn am 23. Oktober.

Im Gespräch sagte Cheng, die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland befinde sich in einer sehr fruchtbaren Phase. Dies könne man unter anderem an den häufigen gegenseitigen Besuchen hochrangiger Politiker beider Länder und an den erfolgreichen Kooperationen im Bereich der Wirtschaft, der Politik und der Kultur sehen.

Weizsäcker sagte, Deutschland und China verbinde eine gute Freundschaft. Die Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft und Handel entwickele sich positiv und schnell. Er hoffe, dass beide Länder die Kooperationen noch vertiefen würden. Die Beziehungen sollten weiter entwickelt werden.

China bemühe sich verantwortungsvoll um die Lösung globaler Fragen. Auch die Beiträge Chinas zum Weltfrieden seien begrüßenswert, sagte Richard von Weizsäcker in seiner Rede. China spiele gerade in Ost- und Zentralasien eine wichtige Rolle. Es sei von ungeheuerer Bedeutung, dass China sich für die Nichtverbreitung von Atomwaffen einsetze. Dadurch habe China maßgeblich dazu beigetragen, dass der Aufrüstungswettbewerb in Asien vermieden werden könne. Er hoffe, dass die EU und China in Zukunft nicht nur im wirtschaftlichen Bereich eng zusammenarbeiten würden, sondern, dass man auch bei der Lösung internationaler Konflikte, bei den Verhandlungen der Welthandelsorganisation und bei der Reform der UN gut kooperiere.

Richard von Weizsäcker folgt mit seinem Besuch einer Einladung der Chinesischen Akademie für internationale Strategie.


 

Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24,
100037 Beijing, Volksrepublik China