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Hu Jintao trifft APEC-Spitzenpolitiker

Am Rande des 14. inoffiziellen Gipfeltreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ist Chinas Staatspräsident Hu Jintao mit Spitzenpolitikern der APEC-Mitglieder, darunter dem US-Präsidenten Georg W. Bush, zusammengetroffen.

Am 19. November tauschten Hu und Bush Meinungen zu der Entwicklung der bilateralen Beziehungen, der Nuklearfrage auf der Koreanischen Halbinsel, dem iranischen Atomstreit und andere internationale und regionale Fragen im beiderseitigen Interesse aus.

Dabei wies Hu darauf hin, China und die USA sollten den Dialog über Weltfrieden und Stabilität sowie die Interessen der gesamten Menschheit betreffende wichtige Fragen verstärken, gegenseitiges Vertrauen und Kooperation vertiefen und Differenzen sorgfältig behandeln, um die konstruktiven kooperativen Beziehungen weiter voranzutreiben. Er informierte Bush auch über den Aufbau einer harmonischen Gesellschaft in China.

Bush stimmte zu und sagte, die USA seien bereit, strategische Dialoge jeglicher Art mit China zu führen und Austausch auf allen Ebenen zu pflegen. Außerdem betonte er, die Politik der USA gegenüber der Taiwan-Frage bleibe unverändert.

Am selben Tag legte Hu beim APEC-Gipfel die Ansichten Chinas in Bezug auf Energie und Umwelt, die Kooperation im Gesundheitswesen und die Nuklearfrage auf der Koreanischen Halbinsel dar.

Hu sagte in seiner Rede, die Energiefrage sei für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Asien-Pazifik-Region von großer Bedeutung. Um die Energiesicherheit zu wahren, sollten alle Seiten die gegenseitig nutzbringende Zusammenarbeit bei der Erschließung und Nutzung von Energie verstärken und ein System für Forschung, Entwicklung und Verbreitung moderner Energietechnik etablieren. Zudem sollten gute politische Bedingungen geschaffen, der internationale Energiemarkt vervollkommnet und eine kontinuierliche und preisgünstige internationale Energieversorgung realisiert werden.

Zu der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen wies Hu darauf hin, angesichts der wirtschaftlichen Globalisierung müsse die internationale Zusammenarbeit pragmatisch verstärkt werden, um die Ausbreitung von schweren Infektionskrankheiten wirksam einzudämmen und die Gesundheit der Menschheit zu wahren.

Zur Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel betonte Hu, China trete seit jeher dafür ein, die Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel durch Dialog und Verhandlungen friedlich zu lösen und eine atomwaffenfreie Halbinsel zu verwirklichen. Dies sei auch die allgemeine Erwartung der internationalen Gemeinschaft und entspreche den gemeinsamen Interessen aller betroffenen Seiten. China hoffe, dass alle Seiten praktische Schritte unternehmen und die Sechs-Parteien-Gespräche möglichst bald wieder aufnehmen. China werde auch weiterhin eine konstruktive Rolle bei der Förderung der Friedensverhandlungen und hinsichtlich einer friedlichen Lösung der Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel spielen, sagte er weiter.

Am 18. November war Chinas Staatspräsident auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe, dem indonesischen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono, der australischen Premierministerin Helen Clark, dem Premierminister von Papua-Neuguinea Michael Somare, dem kanadischen Ministerpräsidenten Stephen Harper, der Vertreterin des mexikanischen Präsidenten und Vizeaußenministerin Maria de Lourdes Aranda Bezaury zu Gesprächen zusammengekommen.

(China.org.cn)


 

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