Rechtzeitig zwei Jahre vor den Olympischen Sommerspielen 2008 in Beijing hat das Organisationskomitee am 7. August die Piktogramme für die XXIX. Olympiade vorgestellt.

Die Piktogramme sind einfache Symbolbilder für die Olympischen Spiele und werden großflächig bei Hinweisschildern für die Olympiade, als Symbole zur Dekoration der Stadien und auf Wegweisern für Sportler und Zuschauer verwendet. Außerdem werden sie bei TV-Übertragungen und in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für die Olympischen Spiele benutzt. Sie werden den Eindruck der Menschen von der Olympiade prägen. Piktogramme für Olympische Spiele sind wichtige stilisierte Bilder, die die Landschaft einer Olympiade konstituieren. Sie haben eine wichtige Funktion und sind auch Träger der olympischen Idee und der Kultur des Gastgeberlandes.

Die Piktogramme für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Beijing haben die chinesische Siegelschrift als Grundlage und vereinen piktografische Elemente der alten Inschriften auf Schildkrötenpanzern und Knochen sowie der Inschriften auf Bronzen mit simplen Merkmalen modernes Designs. Sie entsprechen der Anforderung, dass Piktogramme einfach zu erkennen, zu merken und zu benutzen sein sollen. Die geschickte Anwendung des Schwarz-Weiß-Kontrasts lässt in den Piktogrammen die spezifischen Bewegungsabläufe und die reizvolle Ästhetik der Sportarten sowie die umfassende kulturelle Konnotation erkennen und erreicht eine harmonische Einheit von „Form“ und „Inhalt“.

Die Piktogramme schließen 35 Symbole ein – und zwar für Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Beachvolleyball, Boxen, Fechten, Fußball, Geräteturnen, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu (Flachwasser), Kanu (Wildwasser), Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Reiten, Radsport, Rhythmische Sportgymnastik, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen, Segeln, Softball, Synchronschwimmen, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Trampolinturnen, Triathlon, Volleyball, Wasserball und Wasserspringen.

Im März 2005 hatte das Organisationskomitee der XXIX. Olympischen Spiele in Beijing berühmte Designinstitute und -hochschulen eingeladen, sich am Entwurf und der Ausarbeitung der Piktogramme zu beteiligen. Die Zentrale Hochschule für Bildende Kunst und das Institut für Bildende Kunst der Tsinghua-Universität gründeten gemeinsam eine Arbeitsgruppe, um die ausgewählten Designs zu vervollkommnen. In weiterer Folge nahmen zahlreiche in- und ausländische Designer, Künstler, Olympia-Experten und TV-Übertragungsstationen sowie Sportlervertreter an der Verbesserung teil und lieferten viele wertvolle Vorschläge und Anregungen. Im Dezember 2005 wählte das Organisationskomitee den Entwurf mit dem Titel „Schönheit der Siegelschrift“ für die Piktogramme der Olympiade 2008 offiziell aus und legte ihn allen Sportverbänden zur Begutachtung vor. Bis Ende April 2006 prüften alle 28 Sportverbände den Entwurf und genehmigten das Design. Das Internationale Olympische Komitee hat die Piktogramme im Juni dieses Jahres schließlich offiziell genehmigt.

(China.org.cn)

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