Zweites Boao Forum findet wie geplant statt
 

Das Boao Forum für Asien (BFA) wird seine zweite Jahreskonferenz, wie geplant am 18. und 19. Mai in Boao, einer Stadt in der südchinesischen Inselprovinz Hainan, abhalten.

Long Yongtu, der neugewählte Generalsekretär des BFA, teilte in Beijing mit, dass viele asiatische Staatsführer bereits ihre Teilnahme an dem Jahrestreffen angekündigt hätten, unter anderem der pakistanische Präsident Pervez Musharraf, der Präsident von Bangladesch Iajuddin Ahmed, der nepalesische König Gyanendra, der Präsident von Kasachstan Nursultan Nazarbayev, der tadschikische Präsident Emomali Rakhmonov, der Premierminister von Singapur Goh Chok Tong und der australische Premier John Howard.

Long, der Chinas Verhandlungsführer bei den erfolgreichen Verhandlungen über den WTO-Beitritt Chinas war, teilte mit, dass die chinesischen Führungspersönlichkeiten ebenfalls an der Konferenz teilnehmen und dort Reden halten würden.

Long betonte, dass der Ausbruch der atypischen Lungenentzündung SARS die Pläne für das Treffen nicht habe ändern können. Die Krankheit sei unter Kontrolle und die Anzahl der Neuinfektionen würde laut der chinesischen Regierung und der Weltgesundheitsorganisation zurückgehen.

Es gäbe keinen Grund, den Plan für das BFA Treffen zu ändern, betonte er.

Der Vorstand der BFA würde einen endgültigen Entschluß bezüglich des Zeitplans für die Veranstaltung 20 Tage vor der geplanten Eröffnung treffen, da die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmer höchste Priorität für die Veranstalter des BFA hätten.

Das BFA ist eine nicht-offizielle internationale Organisation, die sich mit wichtigen wirtschaftlichen Themen auseinandersetzt. Es ist die erste derartige Organisation mit Sitz in China. Über 1000 Delegierte, unter anderen auch der frühere Ministerpräsident Chinas Zhu Rongji, nahmen an der ersten Jahreskonferenz der BFA im April 2002 in Boao teil.

(www.china.org.cn/11. April 2003)